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Heike Aigner
Frauen und Technik heißt es da immer, passen irgendwie nicht zusammen. Der Männerüberschuss i n der IT-Branche ist schon lange ein offenes Geheimnis. Warum interessieren sich denn nur so wenig weibliche Geschöpfe für Technik? Warum überlässt „Frau“ der Männerwelt, den Ruf die IT-Branche zu prägen? Die Geschichte der Informatik, ist auch so eine Geschichte voller Missverständnisse, denn sie hat ihren Ursprung bei Weitem nicht nur bei den Herren der Schöpfung. Gab es doch in der Informatik durchaus schon im 19. Jahrhundert Pionierinnen! Nehme man da nur zum Beispiel Ada Lovelace. Nie gehört? Ich auch nicht, bis zum Zeitpunkt meiner Recherche. Also, Ada Lovelace, (laut Wikipedia Ada Augusta Byron, Ada King oder countess of Lovelace) war eine britische Mathematikerin. Die Tochter des Dichters Lord Byrons und Mitarbeiterin des englischen Mathematikers, Philosophen, Erfinders und politischen Ökonomen Charles Babbage wurde am 10. Dezember 1815 in London geboren. Ada Lovelace war die Namensgeberin der Programmiersprache Ada. Trotz gesellschaftlicher Missbilligung verfolgte sie ihre Interessen und deklarierte sogar, entgegen anderen, einige ihrer Erkenntnisse als ihre Eigenen. Durch ihre schriftlichen Kommentare zum Entwurf der Rechenmaschine „Analytical Engine“ (stammt von Charles Babbage) wird Ada Lovelace als erster Programmierer bezeichnet. Auf Grund von Finanzierungsschwierigkeiten, wurde Charles Babbage`s Maschine zu seinen Lebzeiten nie gebaut. Ungeachtet dessen, legte Ada Lovelace einen schriftlichen Plan vor, wie man mit der Maschine berechnen könnte. Dieser Plan, den sie entwickelte, nennen wir ihn „Gebrauchsanleitung“ und ihr Widerstand gegen die Konventionen, verliehen ihr 100 Jahre nach ihrem Tod den Ruhm, das erste Computerprogramm geschrieben zu haben. So, das war doch jetzt mal etwas Geschichtsunterricht auf den Spuren der Informatik. Nun wissen wir also, dass es in der Informatik nicht nur Pioniere gab. Nein auch die Pionierinnen leisteten damals schon ganze Arbeit.
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